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Schmerztherapie - Übersicht

CMD - Craniomandibuläre Dysfunktion

CMD - Craniomandibuläre Dysfunktion


- was bedeutet CMD?

Zwischen Schädel (Cranium) und Unterkiefer (Mandibular) funktioniert etwas nicht richtig. Oder: Der bewegliche Unterkiefer harmoniert in seiner Funktion nicht mit dem Oberkiefer. Darum spricht man auch von Funktionsstörungen - Funktionstherapie - Funktionstherapeuten

 

Für umfassende Informationen www.cmd-therapie.de                                                                                                               

Symptome

unspezifische Zahnschmerzen
Kopfschmerzen
Schmerzen der Kaumuskulatur
Kiefergelenksschmerzen
Nackenverspannungen
Rückenschmerzen
Tinnitus


Häufigste Ursachen

- bei wiederkehrenden Schmerzen


allgemeinzahnmedizinisch
- Stress- Pressen
- Überlastende Tätigkeiten- Knirschen
- Bewegungsmangel- Zahnfehlkontakt
- Zu schwache Rückenmuskulatur- Verschobene Unterkieferposition
- unsymmetrische Strukturen- Bissfehlfunktion
- Arthrose / Arthritis

Schmerzstadien

 

Einmaliger akuter Schmerz

Wiederkehrender Schmerz

Chronischer Schmerz

 


Die 3 Schmerzstadien der CMD


Der akute Schmerz hält Minuten bis Tage an und verschwindet dann auch wieder von selbst. Der Arzt oder Apotheker kann lindernd helfen. Oft wird dabei leider nur das Symptom, die Kopf- oder Kieferschmerzen, behandelt nicht aber die Ursache, die CMD, erforscht.

Der zunächst unerklärbare wiederkehrende Schmerz ist ein deutlicher Hinweis auf eine wie auch immer geartete permanente Überlastung des Kiefergelenks. Im Vordergrund der Therapie steht jetzt die Ursachenforschung und Ursachenbekämpfung.

Der Chronische Schmerz, der aufgrund einer craniomandibulären Dsyfunktion auftreten kann, verursacht einen Teufelskreis aus dem es gilt wieder herauszukommen.

Das Therapiekonzept für CMD

Oft ist es die Summe an Begleitfaktoren, die das Fass überlaufen lassen und die CMD auslösen. Um die auftretenden Beschwerden deutlich zu reduzieren ist es jedoch nicht notwendig, das ganze Fass zu leeren sondern nur einen Teil.

Darum sind alle, auch die unspezifischen Therapiemaßnahmen, die die Überlastungen des Kiefergelenks reduzieren, gut und helfen! 

 


Das Fass ist übergelaufen


Beschwerden, wie oben beschrieben, hat man ja nicht seit Beginn an. Sie entwickeln sich im Laufe des Lebens zunächst unbemerkt. Der Körper toleriert und gleicht aus.

In den allermeisten Fällen ist die überlastete Muskulatur   (Kaumuskulatur, Nackenmuskulatur, Rückenmuskulatur) Ausgangspunkt von Ausgleichsmechanismen, die jedoch ihrerseits wieder zu Fehlbelastungen führen.

Wie ein Mobile funktioniert unser Stützkorset. Wenn man nur einen Teil bewegt, hat das Auswirkungen auf alle anderen Teile.

Darum ist die Ursachenforschung so schwer und komplex und man versteht, dass Tabletten oder Einrenken nur einen kurzen positiven Effekt haben, andererseits aber leider Abhängigkeiten erzeugen.

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